Gespräch über Streit, und Kultur…

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freund*innen,

die Diskussionsreihe „Kommt, lasst uns reden!“ von ESTAruppin e.V. lädt herzlich ein zur nächsten Runde „Kommt, lasst uns reden!“ am

Montag, den 25.03.2019, 18:00 Uhr

Rudolf-Breitscheid-Str. 38, Neuruppin

In der letzten Veranstaltung wurde problematisiert, dass sich die Streitkultur in unserer Republik in der Krise befindet. Doch was ist ein „gute“, demokratische Streitkultur?

Diesem Thema widmen wir uns am 25.03.2019. Hier der Aushang:
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Zur Inspiration zwei Links zum Thema anbei:

https://detektor.fm/kultur/n99-meredith-haaf-ueber-demokratie-und-streitkultur?fbclid=IwAR3uEqyP2SAcorgIGlP2uC4YEuW6-JVowLUM8R8wB-FB-AZrfiGrZIXKwy8

https://www.zeit.de/gesellschaft/2012-11/streitkultur-editorial

 

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Weiter geht’s – wir reden …

… über Einigkeit, Recht, Freiheit…

Wieder ein Durchgang der erfolgreichen Gesprächsreihe,
Montag, 25.02.2019, 18:00 Uhr,
Konferenzraum Rudolf-Breitscheid-Str. 38,
16816 Neuruppin
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Kommt, lasst uns reden – über Reichtum und Armut

Der fünfte Durchgang der Gesprächsreihe,
Montag, 11.02.2019, 18:00 Uhr,
Konferenzraum Rudolf-Breitscheid-Str. 38,
16816 Neuruppin
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Zwei Veranstaltungen auf einen Blick

Kommt – lasst uns reden
ESTAruppin e.V. und das Aktionsbündnis Neuruppin bleibt bunt setzen die Reihe der offenen Gespräche zu aktuellen Themen fort:
Montag, 21. Januar 2019, 18:00 Uhr,
Café Hinterhof, Rudolf-Breitscheid-Straße 38, 16816 Neuruppin

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27. Januar – Tag des Gedenkens
Während der NS-Zeit ermordeten die Nazis in Auschwitz über anderthalb Millionen Männer, Frauen und Kinder. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die Gefangenen des Konzentrationslagers. Der Jahrestag der Befreiung wurde 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Die Vereinten Nationen erklärten den 27. Januar im Jahr 2005 zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts.

Bereits am Vortag, also am Sonnabend, 26. Januar 2019, zeigt das Aktionsbündnis Neuruppin bleibt bunt den Dokumentarfilm „SHOAH“ von Claude Lanzmann.
Der französische Filmemacher Claude Lanzmann (* 27. November 1925; † 5. Juli 2018) legte Mitte der 80er Jahre mit SHOAH eine der radikalsten und umfassendsten Filmarbeiten über die Vernichtung des europäischen Judentums im Nationalsozialismus vor. 12 Jahre Dreharbeiten und Recherche, 350 Stunden Material, 9 1/2 Stunden Film gegen das Vergessen.
Sonnabend, 26. Januar 2019, 14:00 Uhr bis 24 Uhr,
Saal B der Jugendkunstschule Neuruppin im Alten Gymnasium

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Montag, 14.01.2019 – interreligiöse Andacht

Montag, 14. Januar 2019, 16:00 Uhr
Klosterkirche Sankt Trinitatis, Niemöllerplatz, 16816 Neuruppin
Interreligiöse Andacht gegen Jugendgewalt, Populismus und rassistische Hetze
Gemeinsame Veranstaltung von Ev. Kirchengemeinde Neuruppin, ESTAruppin e.V
und Aktionsbündnis Neuruppin bleibt bunt

Zu den Gründen lesen Sie bitte die Presseerklärung: PM_NeuruppinBleibtBunt_20190111

Interreligiöse Andacht in der Klosterkirche

Die Evangelische Kirchengemeinde Neuruppin, der diakonische Verein ESTAruppin e.V. und das Aktionsbündnis Neuruppin bleibt bunt laden zu einer interreligiösen Andacht in die Neuruppiner Klosterkirche. Die Andacht beginnt am Montag, 14. Januar 2019 um 16 Uhr. Eingeladen sind Menschen jeden Glaubens wie auch Menschen, die sich keiner Religion zugehörig fühlen. Gemeinsam wollen wir über Jugendgewalt, wie auch über Populismus und rassistische Hetze nachdenken, reden und einander zuhören.

Das Thema der Veranstaltung orientiert sich am Anlass: Am vergangenen Montag wurde ein Schüler der Fontaneschule von einem tschetschenischen Jugendlichen geschlagen und verletzt. Anschließend wurde eine Versammlung „gegen Gewalttaten von Migranten und Flüchtlingen an deutschen Schülern und zum Schutz deutscher Kinder vor Ausländern“ auf dem Schulplatz angemeldet, die nun von der AfD organisiert und populistisch ausgenutzt wird.

Wir sind nachdenklich und beunruhigt über das Ausmaß der Gewalt zwischen Jugendlichen. Wir bestreiten auch nicht, dass Jugendliche aus dem Nordkaukasus überproportional an solchen Vorkommnissen beteiligt sind. Experten an den Schulen und die Polizei bestätigen aber, dass Jugendgewalt generell ein Problem darstellt, welches nicht dem einfachen Schema „Ausländer gegen Deutsche“ folgt.

Deshalb macht uns das unverhohlen fremdenfeindliche Motto der Schulplatz-Versammlung betroffen. Es war erwartbar, dass die AfD im Jahr der Kommunal- Europa- und Landtagswahlen nach Gelegenheiten suchen würde, um ihr populistisches Süppchen zu kochen. Geradezu entlarvend sind die Formulierungen eines Aufrufs des AfD-Kreisverbands. Ein gewisser „Michael“ schreibt dort, Zitat: „Liebe Freunde, es geht los, wir können wirken. Eltern aus Lindow und Neuruppin werden … mit der Unterstützung unseres AfD Kreisverbandes eine Kundgebung machen. (…) natürlich für uns eine gute Chance uns zu repräsentieren mit den Bürgern. Wir stellen den Wagen und die Technik und helfen mit Ordnern und Rednern.(…)
Ich bitte euch, diesen Termin einzuplanen und ein, zwei Ordner sollten wir auch stellen. Falls die Bürger nicht genügend zusammen kriegen oder einfach ängstlich sind, wir sind dafür ja schon alte Hasen.“ Zitat Ende

Wie in Chemnitz nimmt die AfD billigend in Kauf, dass ein solcher Aufruf gewaltbereite Rechtsextremisten aus Nah und Fern anzieht. Dennoch will das Aktionsbündnis Neuruppin bleibt bunt diese Provokation nicht mit einer Gegendemonstration beantworten. „Wir folgen dem Appell des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier, mehr miteinander zu reden, anstatt aneinander vorbei zu schreien“, erläutert Martin Osinski. Es habe aber zahlreiche Stimmen gegeben, die ein klares Zeichen gegen die AfD-Veranstaltung setzen wollen. Deshalb organisiere man nun die Andacht in der Klosterkirche. Und auch zukünftig werde man gemeinsam mit ESTAruppin e.V., Gesprächsräume eröffnen unter der Überschrift „Komm, wir müssen reden“.

Martin Osinski

Sprecher im Aktionsbündnis Neuruppin bleibt bunt

0174 7252 197

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Kommt, lasst uns reden – weiter geht’s!

Der dritte Durchgang der Gesprächsreihe,
Montag, 26.11.2018, 17:30 Uhr auf dem Bauspielplatz,
diesmal unter der Überschrift „Wie wollen wir miteinander leben?“
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Kommt – lasst uns reden – die zweite

Nach dem vielversprechenden Auftakt kommt hier die Einladung zur zweiten Gesprächsrunde:
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22.10.2018: Kommt – lasst uns reden

Eine Einladung an Menschen, die sonst mit Neuruppin bleibt bunt nicht so viel am Hut haben:
Kommt – lasst uns reden

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#unteilbar – Aufruf zur Demonstration am 13.10. in Berlin

Das Aktionsbündnis Neuruppin bleibt bunt ruft dazu auf, sich kommenden Sonnabend (13.10.2018) in Berlin an der Demonstration „#unteilbar – Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung!“ zu beteiligen.

Die #unteilbar-Demonstration will den populistischen und rechtsextremistischen Auswüchsen der vergangenen Monate ein sicht- und hörbares Signal entgegen setzen. Im Aufruf heißt es: „Wir treten für eine offene und solidarische Gesellschaft ein, in der Menschenrechte unteilbar, in der vielfältige und selbstbestimmte Lebensentwürfe selbstverständlich sind. Wir stellen uns gegen jegliche Form von Diskriminierung und Hetze. Gemeinsam treten wir antimuslimischem Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Antifeminismus und LGBTIQ*- Feindlichkeit entschieden entgegen.“

„Der Aufruf zu dieser Demo spricht uns aus dem Herzen“, meint der Sprecher im Aktionsbündnis Neuruppin bleibt bunt, Martin Osinski. „Wir wollen mit möglichst vielen Menschen aus unserer Region dazu beitragen, dass die Botschaft unüberhörbar wird.“ Das Aktionsbündnis fährt am Sonnabend, 13.10. mit dem RE 6 nach Berlin. Treffpunkt ist um 10:15 oder 11:15 der Bahnhof Rheinsberger Tor, Gleis 1. In beiden Zügen werden Gleichgesinnte unterwegs sein. Die Demonstration mit voraussichtlich 40.000 TeilnehmerInnen beginnt am Alexanderplatz und geht zum Großen Stern.

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Lesung aus verbrannten Büchern

Am 9. Mai 2018 holen wir wieder „Bücher aus dem Feuer“. Damit wird an die Bücherverbrennungen im nationalsozialistischen Deutschland des Jahres 1933 erinnert.

Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“„.

„Die Bücherverbrennung war der Höhepunkt einer von langer Hand geplanten «Aktion wider den undeutschen Geist»- und nicht nur am damaligen Berliner Opernplatz brannten am 10. Mai 1933 die Bücher. In mehr als 20 deutschen Städten eröffneten die Nazis die Hetzjagd auf Deutschlands Kultur, auf viele der bekanntesten Schriftsteller dieser Jahre und ihre Werke. Traurig genug, aber diese Aktionen waren nicht einmalig in der deutschen Geschichte. Schon 1817 hatten deutschnationale Studenten auf ihrem Wartburgfest zur Erinnerung an die «Völkerschlacht» gegen Napoleons Truppen den «Code Napoléon» und Werke jüdischer Autoren ins Feuer geschleudert. «Dies war ein Vorspiel nur, dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen», schrieb der Dichter Heinrich Heine (1797-1856). Er behielt Recht: Die NS-Bücherverbrennung war nur das Vorspiel zum Mord an Europas Juden.“ (Quelle: Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V.)

Das Aktionsbündnis Neuruppin bleibt bunt lädt ein: Lesen Sie mit uns aus verbrannten Büchern, oder auch aus den Werken heute verfolgter Autorinnen und Autoren.
Mittwoch, 09.05.2018, ab 17 Uhr
Schulplatz, 16816 Neuruppin
Vorleserinnen und Vorleser melden sich bitte an
per E-Mail an Neuruppin-bleibt-bunt@t-online.de, damit wir die Lesung koordinieren können.

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