Solidarisch gegen demokratiefeindliche Gewalt

Anlässlich der aktuellen Geschehnisse in Wittstock erklärt sich das Aktionsbündnis Neuruppin bleibt bunt solidarisch mit dem Bündnis „Wittstock bekennt Farbe“ und allen demokratisch und antifaschistisch aktiven Menschen in der Dossestadt.
Am vergangenen Sonnabend hatten mehrere offenkundig rechtsextrem orientierte Jugendliche und Erwachsene das Haus der Begegnung in der Gröperstraße 20 angegriffen. Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter der Kirchengemeinde musste sich als „Demokratenschwein“ titulieren lassen. Selbst hinter der verschlossenen Haustür war er vor den Hassattacken nicht sicher, die Tür wurde aufgebrochen.
Wir sind empört über die Dreistigkeit, mit der Rechtsextremisten in Wittstock Gewalt ausüben. Umso wichtiger ist jetzt, dass das demokratische Wittstock nicht zurückweicht. Unsere Hochachtung gilt Andreas Weiß, Pfarrer Markus Seefeld, dem Bündnis „Wittstock bekennt Farbe“ und allen, die Gesicht zeigen und sich nicht einschüchtern lassen. Wir sind solidarisch an ihrer Seite, und wir gehen davon aus, dass sich ganz Wittstock vor sie stellt.
Am ersten Mai 2012 hat Wittstock schon einmal bewiesen, dass es sich von Rechtsextremisten nicht das Zusammenleben und den guten Ruf ruinieren lässt. Ein breites Spektrum der Zivilgesellschaft hat sich seinerzeit gegen einen Naziaufmarsch zur Wehr gesetzt. Aus diesem Geist heraus muss auch jetzt entschlossen und eindeutig reagiert werden. Wer „Demokratie“ als Schimpfwort benutzt, muss mit wehrhafter Demokratie konfrontiert werden.
Hintergrund:

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12430766/61299/Gewaltbereite-Maenner-drangen-Samstagabend-in-die-Groeperstrasse-ein.html

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